Yachtcharter Kroatien: Führerschein & UKW-Funkzeugnis (SRC)
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Yachtcharter Kroatien: Führerschein & UKW-Funkzeugnis — was Sie wirklich brauchen

Das Boot ist gebucht, die Crew steht — und die Checkliste der Chartergesellschaft erwähnt einen „gültigen Führerschein und ein Funkzeugnis". Hier steht, was das in Kroatien konkret bedeutet, was die Basis beim Check-in wirklich prüft, und wie Sie den Funkteil online erledigen, bevor es ans Mittelmeer geht.

Stand: 17.7.2026 · SkipperCheck / Nautica SIA — Segelausbildung seit 2008
Kurzantwort: Für eine Bareboat-Charter in Kroatien werden zwei Dokumente verlangt: (1) eine für kroatische Gewässer anerkannte Skipper-Qualifikation und (2) ein UKW-Funkzeugnis — außer Ihr Schein enthält bereits Funkberechtigungen. Die Basis prüft beides beim Check-in. Das Funkzeugnis — umgangssprachlich oft „Funkschein“ genannt, formal aber ein Zertifikat — ist das Dokument, das den meisten Erstcharterern fehlt — und genau der Teil, der sich online nachholen lässt.

Die zwei Dokumente, die Kroatien verlangt

Kroatien gehört bei den Papieren zu den strengeren Charterrevieren im Mittelmeer. Die kroatische Seefahrtsbehörde führt eine offizielle Liste ausländischer Befähigungsnachweise, die zum Führen von Booten in kroatischen Gewässern anerkannt sind — und die Charterfirmen prüfen entsprechend:

Praktisch heißt das: Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Schein Funkberechtigungen ausweist. Und: Das Funkzeugnis muss nicht dem Skipper gehören — ein qualifizierter Funker an Bord (üblicherweise Skipper oder Co-Skipper) ist das akzeptierte Muster.

Was die Charterbasis beim Check-in prüft

Die Hafenkapitanate (lučka kapetanija) führen Stichproben auf dem Wasser durch, und der Versicherungsschutz der Charterfirma hängt daran, dass das Boot in qualifizierten Händen ist — deshalb wird tatsächlich geprüft und nicht durchgewinkt. Reichen die Papiere nicht, bleibt meist nur der Profi-Skipper zum Tagessatz — keine schöne Überraschung.

Das Funkzeugnis — was zählt

Gemeint ist ein Funkzeugnis auf SRC-Niveau (Short Range Certificate): der Nachweis, dass Sie UKW/DSC-Geräte bedienen und die Not-, Dringlichkeits- und Routineverfahren nach ITU Radio Regulations und CEPT/ERC/REC 31-04 beherrschen. Nationale Behörden stellen solche Zeugnisse nach eigener Prüfung aus; Anbieter wie SkipperCheck stellen Kursabschluss-Zertifikate über denselben CEPT/ITU-orientierten Lehrstoff aus, mit Online-Prüfung.

Der ehrliche Teil — den Ihnen jeder Anbieter sagen sollte: Über die Anerkennung eines Zertifikats entscheidet immer die annehmende Stelle — die Charterfirma und letztlich Flaggen- und Küstenstaat. Die Anforderungen und ihre Auslegung unterscheiden sich zwischen Charterfirmen. Deshalb: Fragen Sie Ihre Chartergesellschaft schriftlich, welches Funkdokument sie akzeptiert — bei jedem Anbieter, auch bei uns. Unsere Musterzertifikate sind auf der Kursseite veröffentlicht, Sie können sie Ihrer Basis vorab zur Bestätigung schicken. Das 14-tägige Geld-zurück-Fenster reicht, um den Kurs abzuschließen, das Zertifikat zu erhalten und prüfen zu lassen — kein Risiko, auf unbrauchbarem Papier sitzenzubleiben.

Den Funkteil online erledigen — realistischer Zeitplan

  1. 4–8 Wochen vor Abflug: Anforderungen schriftlich mit der Basis klären, Musterzertifikat zur Bestätigung schicken.
  2. 3–4 Wochen vorher: Kurs machen. Der SkipperCheck Online-UKW-SRC-Kurs ist Selbstlernstoff plus realistischer UKW/DSC-Simulator mit 15 Szenarien (Mayday, Pan-Pan, Sécurité, DSC-Rufe, Routine). Die meisten schaffen ihn in wenigen Tagen.
  3. 2–3 Wochen vorher: Online-Prüfung; das digitale Zertifikat kommt in der Regel am Folgetag. Optional rechtzeitig die PVC-Karte bestellen.
  4. Check-in-Tag: Führerschein + Funkzeugnis + Pässe in die Dokumententasche. Fertig.

Charter gebucht und das Funkzeugnis fehlt noch?

Der SkipperCheck UKW-SRC-Kurs deckt den vollen CEPT/ITU-orientierten Lehrstoff ab — mit eingebautem UKW/DSC-Simulator und Online-Prüfung. Digitales Zertifikat in der Regel am Folgetag, der Skipper-Refresher-Kurs ist gratis enthalten.

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Der Notausgang: Charter mit Skipper

Wenn die Papiere nicht rechtzeitig zusammenkommen, löst eine Charter mit Profi-Skipper das Problem komplett — er bringt die Qualifikationen mit, Sie segeln als Crew. Kostet Tagessatz plus Verpflegung, bringt aber Revierkenntnis mit, die viele Erstcharterer bewusst dazubuchen. Wer selbst als Skipper übernehmen will, bereitet sich auf die Zwei-Dokumente-Regel oben vor.

Häufige Fragen

Reicht der SBF See für Kroatien?

Für die Bootsführung ja (er steht auf der Anerkennungsliste), für den Funk nein — der SBF See ist kein Funkzeugnis. Planen Sie ein separates UKW-Funkzeugnis ein, sofern kein Crewmitglied eines besitzt.

Muss jeder an Bord ein Funkzeugnis haben?

Nein — ein qualifizierter Funker an Bord genügt in der Praxis, üblicherweise Skipper oder Co-Skipper.

Gelten in Griechenland dieselben Regeln?

Jeder Küstenstaat regelt es selbst, und jede Charterfirma legt es eigenständig aus. Griechenland verlangt üblich einen Führerschein plus eine „Competent Crew"-Erklärung; der Funk wird weniger einheitlich geprüft als in Kroatien. Das sichere Muster ist überall gleich: schriftlich bei der Charterfirma nachfragen.

Wie lange dauert der Online-Funkkurs?

Im eigenen Tempo — Theorie und Simulator schaffen die meisten in wenigen Tagen, Prüfung online, digitales Zertifikat in der Regel am Folgetag. Details auf der Kursseite.

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